Samstag, 18. November 2017

Das deutsche Schulsystem: Fast in jeder Hinsicht ein Desaster

Thema: Bildung

Das deutsche Schulsystem: Fast in jeder Hinsicht ein Desaster

Das schrieb die taz schon am 5.12.2001:
Dokumentation der Ergebnisse der weltweiten Pisa-Bildungsstudie: Deutsches Schulsystem schneidet schlecht ab – auch bei der Chancengleichheit. Soziale Herkunft wichtiger als in anderen Ländern. Die Integration von Migrantenkindern gelingt nicht

Ist seitdem was passiert? Hat sich was geändert?
Auffällig ist, dass regelmäßig vor Wahlen immer wieder großspurig von "Bildung" schwadroniert wird. Direkt danach gerät das Thema wieder für drei Jahre in Vergessenheit. Dann hat man im nächsten Wahlkampf sofort wieder ein Thema.

Die verfehlte Schulpolitik
Alle Schulformen seit 1966 haben sich weitgehend als falsch erwiesen, aber niemand will es eingestehen. Bevor ein Politikerdarsteller einen Fehler zugibt, wird jahrelang herumgedoktert. Nein, nicht auf Kosten der Wichtigtuer und Fehlentscheider, Gott bewahre, natürlich auf Kosten der Kinder und der Steuerzahler. Hier nur ein kleiner Teil davon:
  • Ganzheitsleselernmethode
  • Auflösung fast aller Dorfgrundschulen
  • Mengenlehre in der Hauptschule
  • Verbot von Diktaten als Klassenarbeit
  • das Schreiben nach Hören im ersten und zweiten Schuljahr
  • GS-Abitur
  • Migrationskinder ohne deutsche Sprachkenntnisse in Regelklassen
  • Inklusion von behinderten Kindern ohne entsprechendes Fachpersonal (....)
  • Grundschüler sollen nunmehr ganztägig ihre Zeit in der Schule verbringen, damit die Mütter ganztägig arbeiten können.
Immer mehr Staat, immer weniger Erziehung und Verantwortung durch die Eltern.

War das damals nicht das Schul- und Erziehungssystem der DDR, das im Westen fortwährend angeprangert wurde? Hieß es damals nicht auch, dass die Partei gar nicht früh genug die Erziehung des Nachwuchses in ihrem Sinn übernehmen könne?
Das muss man sich mal vorstellen: Es sind die gleichen Parteien, die sich damals herablassend über das Schulsystem der DDR geäußert haben, die es heute schleichend einführen wollen.

Gibt's was Neues bei "Mövenpicks" und ihrem Strahlemann Lindner

Thema: FDP

Was war nochmal die FDP?
Ach ja, die Partei mit dem Nachfolger des GröLaZ
(Größter Liberaler aller Zeiten)

Was hatte der neue Grölaz im Wahlkampf nicht alles für Reden geschwungen? Wann würde die FDP nur für eine Koalition zur Verfügung stehen? Alles schon vergessen?
Hat er, wie damals sein Vorgänger auch, schon am Abend des Wahlsonntags sein Gehirn abgeschaltet? Westerwelle wusste bereits am Sonntagabend nichts mehr von den auf seinen Missionsreisen gegebenen Versprechen die Steuern zu senken. Auf die Frage eines Reporters nach dem Verbleib seiner Wahlkampfbegleitung, der 400-seitigen "Steuerbibel", blieb er die Antwort schuldig. Jetzt führt sein Nachfolger die Tradition der gebrochenen Versprechen fort und bestätigt die Worte seiner Kanzlerin:

Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch nach den Wahlen gilt ...
  • wer wollte den Soli abschaffen?
  • wer wollte das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verschwinden lassen?
  • wer wollte das Erneuerbare-Energiengesetz reformieren?
  • wer wollte Merkel vor einen Untersuchungsausschuss zwingen?
Ja, ja, mit seiner großen Klappe hat er viele Hoffnungen geweckt, wie damals sein Chef im Wahlkapf hat er unmengen heißer Luft erzeugt, aber immerhin 8,1% aller Wahlberechtigten haben aufgrund seiner großspurigen Versprechen die Mövenpickpartei gewählt. Na ja, zumindest mehr als die Grünen, denn die bekamen nur 6,7% Zustimmung von allen Wahlberechtigten, fantasieren aber davon, vom Wähler einen Auftrag zur Regierungsbildung erhalten zu haben.

...und Mövenpicks?
Obwohl die Liberalen seit 2013 nicht mehr im Bundestag sitzen, sind sie einer der Hauptempfänger von Großspenden. Sie verbuchten in den ersten sieben Monaten des Jahres mehr als 1,5 Millionen Euro an Spenden über 50.000 Euro. Das ist laut Parteiengesetz die Schwelle, über der alle Zuwendungen umgehend der Bundestagsverwaltung gemeldet werden müssen.
Quelle: t-online.de
Auch diesmal hat er wieder den Mund zu voll genommen. Es wird sich garantiert rächen.
Aber im ernst, zu was, ausser als Lückenfüller, kann man die FDP überhaupt gebrauchen?

Freitag, 17. November 2017

change.org - Martin Schulz und eine Frage an Dich

Generationen Stiftung hat gerade ein Update zur Petition Jetzt in den Koalitionsvertrag! Unsere Kinder haben keine Stimme in der Politik, aber sie haben uns. Wir fordern von der kommenden Bundesregierung: Diese 10 Forderungen müssen in den Koalitionsvertrag. veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

Martin Schulz und eine Frage an Dich

Liebe UnterstützerInnen, jetzt kommt Bewegung in die Sache: Die Parteien sprechen mit uns. Nach einer Phase des Abblockens aus der Politik, reagieren Sie auf die 220.844 UnterzeichnerInnen des Generationen Manifests. Für uns steht fest: Wir sind gekommen um zu bleiben! Und um den kommenden Generationen eine Stimme zu geben! Jetzt brauchen wir Deine Unterstützung. Spende hier...
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Britische Abgeordnete - Barfrau spricht von: «Widerliche Perverse»

Thema: Sexismus

Britische Abgeordnete
«Widerliche Perverse» – Barfrau (25) packt aus

Alice Bailey hat vier Jahre in der Bar von Westminster gearbeitet. Die sexuelle Belästigung, die sie erlebte, beschränkte sich nicht auf dumme Sprüche.
Ihre erste Schicht hinter dem Tresen dauerte erst zwei Stunden, da wurde Alice Bailey schon von einem Parlamentarier zum Sex aufgefordert. Die 25-Jährige hat fast vier Jahre in der Sports and Social Bar in Westminster, dem Sitz des britischen Parlaments, gearbeitet. In der Zeit wurde sie regelmässig Opfer sexueller Belästigungen, wie die junge Frau jetzt der «Sun» schilderte.

Rund 30 Politiker hätten ihr insgesamt nachgestellt, einer sei ihr auf dem Heimweg sogar in den Bus gefolgt und habe ihr aggressiv an den Oberschenkel gegriffen und zu sich nach Hause eingeladen, gibt Bailey zu Protokoll. Sie habe den Mann, der ihr Grossvater hätte sein können, vehement abgewiesen und sei aus dem Bus geflüchtet. Als sie ihren Arbeitgeber am nächsten Tag fragte, ob sie zur Polizei gehen sollte, gab man ihr zu verstehen, dass niemand ihr glauben würde.

«Sie waren solche Grüsel»

Viele Abgeordnete hätten sich wie «widerliche alte Perverslinge» benommen. «Sie bildeten sich Chancen ein, weil ich nur eine junge Kellnerin war und sie ihrer Meinung nach sehr wichtige Leute. Deshalb nahmen sie an, ich sei verfügbar», so die Ex-Bardame. Manche hätten sich für Götter gehalten, weil sie im Fernsehen und in den Zeitungen präsent waren, und hätten ihr einfach ihre Hotelzimmer-Nummer zugeraunt oder den Schlüssel auf den Tresen gelegt. Viele der aufdringlichen Männer seien Politiker aus nördlichen oder schottischen Wahlbezirken gewesen, die weit weg von ihrer Familie lebten.

Alice Bailey begann im Alter von 19 Jahren in der Bar zu kellnern, im Jahr 2015 warf sie den Bettel hin. Dazwischen erlebte sie so einiges. «Sie waren solche Grüsel. Es war erbärmlich, fast alle waren verheiratet und mindestens doppelt so alt wie ich», erinnert sie sich. Oft hätten die Politiker schon am Mittag zu trinken begonnen. Dann seien sie zurück ins Unterhaus gegangen, um an einer Abstimmung teilzunehmen, nur um dann wiederzukehren und sich bis in die Nacht weiter volllaufen zu lassen.

Klempner schreitet ein

Ein Abgeordneter habe einmal verbreitet, er habe mit Bailey geschlafen. Der Grund: Als sie ihn einmal beim Knutschen mit einer Frau beobachtete, erzählte er Bailey in der Woche darauf, seine Ehefrau drohe ihn zu verlassen. Daraufhin schlug die Kellnerin ihm vor, doch einfach nicht mehr mit fremden Frauen herumzumachen. Diese ehrliche Ansage war offenbar keine gute Idee.

Schmutzige Kommentare über ihre entzückende Rückenansicht hätten zum Alltag gehört, berichtet Bailey. Einmal habe sogar ein Klempner, der mit einer Gruppe anderer Handwerker in Westminster arbeitete und im Pub zu Gast war, einen Politiker aufgefordert, «seine dreckige Klappe» zu halten. Oft habe sie selbst gedacht, es sei eigentlich unglaublich, was für Leute das Land regieren.

Das Ausmass sexueller Belästigungen seitens britischer Politiker beschäftigt Grossbritannien seit Wochen. Erst am Dienstag hatten Premierministerin Theresa May und andere Parteichefs bei einem Spitzentreffen ein verbessertes Beschwerdeverfahren für Betroffene sexueller Übergriffe beschlossen. In jüngerer Vergangenheit waren zahlreiche Fälle sexueller Angriffe auf Mitarbeiterinnen des Parlaments bekannt geworden. Zudem wurde am Dienstag ein Regionalminister aus Wales tot aufgefunden, der wegen Belästigungsvorwürfen zurückgetreten war. In einem Medienbericht war von einem möglichen Suizid die Rede. (mlr)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

» der Kommentar des Blogschreibers «

Glaubt auch nur einer, in anderen Ländern sei das anders?

Donnerstag, 16. November 2017

Zehntausende Nationalisten demonstrierten in Warschaus Strassen

Thema: Polen

Tausende demonstrieren für ein «weisses Europa»

Nationalisten und Rechtsradikale sind für ihre Ideologie durch die Strassen Warschaus marschiert. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot im Einsatz.

Foto Screenshot
Zehntausende Nationalisten und Rechtsradikale sind bei einem sogenannten Unabhängigkeitsmarsch durch die Strassen Warschaus gezogen. Sie riefen Slogans wie «Gott, Ehre, Vaterland» und «Polnische Industrie in polnische Hände», wie die Agentur PAP am Samstag berichtete.

Zahlreiche Teilnehmer entzündeten bengalische Feuer. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot von rund 6000 Beamten im Einsatz, um rund 60'000 Demonstranten unter anderem mit Absperrgittern unter Kontrolle zu halten.

Antifaschisten kamen unter dem Motto «Für unsere und eure Freiheit» zu einer Gegendemonstration zusammen. Hintergrund war der 99. Jahrestag der Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit Polens im Jahr 1918. Damals war die lange Teilung Polens durch Preussen, Österreich-Ungarn und Russland überwunden worden.

Kränze an Grabmal niedergelegt

In einer offiziellen Zeremonie zum Nationalfeiertag hatten Präsident Andrzej Duda und weitere Spitzenpolitiker am Nachmittag am Grabmal des unbekannten Soldaten in Warschau Kränze niedergelegt. Auf Einladung Dudas nahm an diesen Feierlichkeiten auch EU-Ratspräsident Donald Tusk teil.

«Kein Politiker in Polen hat oder wird in Zukunft ein Monopol auf den Patriotismus haben», mahnte der Ex-Ministerpräsident der oppositionellen Bürgerplattform (PO). Wegen umstrittener Justizreformen hatte die EU Ende Juli ein Verfahren gegen die nationalkonservative Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Warschau gestartet. (kaf/sda)
Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

change.org - VERLANGEN WIR VOLKSENTSCHEID FÜR BUNDESEBENE!

Marianne Grimmenstein hat gerade ein Update zur Petition Bürgerklage gegen CETA veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

VERLANGEN WIR VOLKSENTSCHEID FÜR BUNDESEBENE!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, bitte helfen Sie mit, wie Sie können. Letzten Donnerstag kam die Nachricht, dass bundesweite Volksentscheide in den Koalitionsverhandlungen auf der Agenda stehen und verhandelt werden sollen. CSU, FDP und Grüne haben sich auf einen gemeinsamen Vorstoß geeinigt. Jetzt erfahren wir, dass die CDU wie immer ihr Veto einlegt. Am Mittwochabend und Donnerstag...
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Arabische Clans versuchen in Berlin Angehörige in den öffentlichen Dienst einzuschleusen

Thema: Innere Sicherheit

Berliner Polizeiakademie - Gewerkschaft:
Clanmitglieder eingeschleust

Arabische Clans versuchen laut Polizeigewerkschaft, Angehörige in den öffentlichen Dienst in Berlin einzuschleusen. Es gebe "deutliche Hinweise", so der Landesvorsitzende im ZDF.

Die Polizeiakademie in Berlin ist in den vergangenen Tagen in die Schlagzeilen geraten. Dort sollen Polizeischüler mit Migrationshintergrund negativ auffallen. Mitglieder krimineller Großfamilien wollten sich einschleichen, lautet eine der Vermutungen. Nun soll die Polizeiführung im Parlament Stellung nehmen. In der Akademie sollen Polizeischüler mit Migrationshintergrund durch Hass, Lernverweigerung und Gewalt in einer Klasse aufgefallen sein. Auch von einer Unterwanderung durch kriminelle Großfamilien ist die Rede, von Respektlosigkeit und schlechten Deutschkenntnissen. An der Akademie werden laut Polizei rund 1.200 junge Menschen ausgebildet, etwa 40 Prozent von ihnen haben ausländische Wurzeln.

Der Landeschef der Berliner Polizeigewerkschaft, Bodo Pfalzgraf, relativierte im ZDF-Morgenmagazin am Mittwoch, dass 90 Prozent der Ausbildung reibungslos verlaufe: "Das sind Einzelfälle, aber man muss denen natürlich nachgehen. Die Einstellungskriterien sind seit langer Zeit unverändert. Wir bilden jetzt mehr Leute aus, das heißt es kommen mehr Leute zum Zug, die normalerweise auf den hinteren Rängen nicht zum Zuge gekommen wären." Im Kern sei aber es nicht hinnehmbar, dass Leute ohne Kinderstube plötzlich zur Polizei kämen.

"Hinweise auf arabische Großfamilien"

Die genannten Einzelfälle haben für Pfalzgraf einen ernsten Hintergrund: "Es gibt durchaus Hinweise darauf, dass arabische Großfamilien einen strategischen Ansatz haben und versuchen bestimmte Familienangehörige von Straftaten freizuhalten, um sie dann im öffentlichen Dienst generell einschleusen zu können. Die haben natürlich ein ganz vitales Interesse daran, genau zu wissen, wo wie der Staat funktioniert, wie Polizei tickt, wann Durchsuchungen stattfinden."
Die haben natürlich ein ganz vitales Interesse daran, genau zu wissen, wo wie der Staat funktioniert, wie Polizei tickt, wann Durchsuchungen stattfinden.
Bodo Pfalzgraf, GdP
Die Polizei hatte Probleme an der Akademie eingeräumt. Es gebe Anwärter, bei denen Respekt, Disziplin und Rücksichtnahme nicht ausreichten, hatte Polizeisprecher Thomas Neuendorf gesagt. Manche beherrschten die deutsche Sprache ungenügend. Es gebe Nachhilfekurse. Einige Anwärter seien zuvor straffällig geworden. Den Vorwurf der Unterwanderung hatte der Sprecher aber zurückgewiesen. Am Freitag hatte die Polizei die Flucht nach vorn angetreten und eine Musterklasse präsentiert, die ein positives Bild vermitteln sollte. Künftige Polizeimeister sprachen von einem respektvollen Klima, in dem jeder jedem helfe.

Heute kommt der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zu einer Sondersitzung zusammen, auf der die Polizeiführung Stellung nehmen soll. Die Oppositionsfraktionen FDP, CDU und AfD haben dies durchgesetzt. Die CDU-Fraktion forderte am Dienstag Innensenator Andreas Geisel (SPD) auf, keinen Vertuschungskurs zu fahren. Informationen dürften nicht unter den Teppich gekehrt werden. Die Fraktion behalte sich weitere parlamentarische Schritte vor. Der Innensenator hatte in der Vorwoche vor schnellen Urteilen gewarnt. Er wehre sich dagegen, "dass - fahrlässig oder vorsätzlich - Stimmung gegen die Polizei gemacht wird", so Geisel. Er zweifle nicht an der Integrität der Polizei und bekenne sich zu Beamten mit Migrationshintergrund. Auch Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) hatte Aufklärung gefordert.

Gewerkschaft warnt vor Imageverlust

Die Vorwürfe landeten über Umwege oder anonym bei der Polizeiführung. Die Gewerkschaft beklagt strukturelle Defizite an der Akademie. Früher gab es demnach fünf Ausbildungs-Polizisten für jede Klasse. Sie hätten Werte vermittelt, Fehlentwicklungen frühzeitig gesehen. Jetzt gebe es lediglich einen Klassenlehrer, sagte ein Sprecher der Berliner Polizeigewerkschaft: "Keiner begleitet die jungen Menschen. Das finden wir nicht gut." Der Polizeipräsident habe jetzt einen Blog für kritische Äußerungen vorgeschlagen. "Das finden wir gut, entscheidend wird aber die Ausführung sein."

Doch es scheint noch andere Probleme an der Akademie zu geben. Auf einer Männertoilette waren dort Anfang September fremdenfeindliche Parolen entdeckt worden. Laut Polizei hatten Unbekannte die Wände unter anderem mit "Fuck Islam" und "Refugees not welcome" beschmiert. In Ermittlerkreisen hieß es zudem, auch ein anonymes Schreiben aus der Akademie zu den jetzigen Vorwürfen, das der Polizei vorliegt, beinhalte rechtspopulistische Vorbehalte.

Polizeigewerkschafter Pfalzgraf will nun die weiteren Ermittlungen abwarten, dennoch müsse man "aufpassen, dass sich gute Leute vielleicht überlegen, ob sie zur Polizei wollen. Ich glaube, dass die Einstellungskriterien noch mal auf den Tisch gehören." Zur Aufarbeitung der Fälle brachte Pfalzgraf im ZDF die Einrichtung einer Taskforce ins Spiel.

Polizeigewerkschaft sieht Hinweise auf Unterwanderung

Nach Darstellung der Deutschen Polizeigewerkschaft versuchen arabische Großfamilien in Berlin gezielt, Angehörige in den öffentlichen Dienst einzuschleusen. Es gebe "deutliche Hinweise" auf einen solchen strategischen Ansatz, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Bodo Pfalzgraf, im ZDF. Dazu versuchten sie, "bestimmte Familienangehörige von Straftaten frei zu halten", um sie dann im öffentlichen Dienst unterbringen zu können.

Die Polizei hatte eingeräumt, dass es auch Bewerber gibt, bei denen Respekt, Disziplin und Rücksichtnahme nicht ausreichten. Manche beherrschten die deutsche Sprache ungenügend. Es gebe Nachhilfekurse. Einige Polizeianwärter seien zuvor straffällig geworden. An der Schule werden nach Behördenangaben rund 1.200 junge Menschen für den mittleren Polizeidienst ausgebildet, 45 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund.

Laut Vizepräsidentin Koppers wurden in diesem Jahr 33 Disziplinarverfahren an der Ausbildungsstätte eingeleitet, etwa wegen Täuschung in Prüfungen, Beleidigung, Körperverletzung oder Fernbleiben vom Dienst. Drei Fälle seien abgeschlossen. Sie endeten mit einem Verweis und zwei Entlassungen, so Koppers.

Quelle: heute.de

Unterwanderung durch arabische Clans -
ARD & Polizei korrupt?



veröffentlicht von Oliver Janich
am 08.11.2017
Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Mittwoch, 15. November 2017

change.org - Christian Lindner meint, ein Lobbregister bringt nichts

abgeordnetenwatch.de hat gerade ein Update zur Petition Bundestag: Schluss mit geheimem Lobbyismus! veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

Christian Lindner meint, ein Lobbregister bringt nichts... @a_watch #LindnerLobby

...weil niemand reinschauen würde. Da sich hier über 177.000 Menschen für ein Lobbyregister interessieren - könnten Sie Herrn Lindner Ihr Interesse kurz per Mail an christian.lindner@bundestag.de kundtun? Sagen Sie Herrn Lindner, dass ein Lobbyregister für uns Bürgerinnen und Bürger sehr wohl von Interesse ist - jetzt in den Sondierungsgesprächen ist genau der richtige Zeitpunkt! Gerne...
Vollständiges Update lesen

"Ich möchte kein Petent mehr sein, ich möchte wieder zu einem normalen Ehemann und Vater werden, mit meiner Tochter und meiner Frau an meiner Seite" - Richard Ratcliffe, Ehemann von Nazanin

Liebe Leser,

Nazanin Zaghari-Ratcliffe arbeitet bei einer gemeinnützigen Stiftung in Großbritannien. Sie wurde auf dem Rückweg von einem Besuch bei ihrer Familie im Iran verhaftet. Nazanin ist seit 19 Monaten in Teheran im Gefängnis, aus Gründen, die ihrer Familie bis heute nicht erklärt wurden.

Ihr Ehemann Richard sagt, dass seine Frau als politische Schachfigur zwischen der iranischen und der britischen Regierung eingesetzt wird. Er kämpft Tag und Nacht für ihre Freilassung und hat eine Petition gestartet, um sie nach Hause zu bringen. Werden auch Sie unterschreiben?
 
Petition unterschreiben

In dieser Woche wurde das Auswärtige Amt Großbritanniens öffentlich dafür kritisiert, nicht genug getan zu haben, um Nazanin nach Hause zu bringen und sie durch falsche Aussagen sogar in die Gefahr weiterer Anklagen gebracht zu haben. Ihre Familie glaubt, dass sich die Gesundheit von Nazanin als Folge des Stresses rapide verschlechtert und sie es nicht mehr lange im Gefängnis aushalten wird.

Über eine Million Menschen auf der ganzen Welt haben Richards Petition an die britische Regierung unterzeichnet. Sie fordern, dass alles in ihrer Macht Stehende getan wird, um Nazanin nach Hause zu bringen. Es ist eine der größten Petitionen aller Zeiten auf Change.org.

Richard hofft jetzt, dass er seine Frau bis Weihnachten nach Hause bringen könnte, wenn die Öffentlichkeit den Druck aufrechterhält.

Werden Sie Richard helfen, seine Frau nach Hause zu bringen, indem Sie diese Petition unterschreiben?
 
Jetzt unterschreiben

Danke für Ihre Unterstützung,
Annika und das Change.org Deutschland-Team

Anne Will - Aufreger über Kameraschwenk bei Talkshow über Sexismus

Thema: Anne Will

Nach Eklat bei "Anne Will"
Verona Pooth äußert sich zu Kameraschwenk über Beine

Ein Kameraschwenk über die nackten Beine von Verona Pooth sorgte gerade für Aufregung. In der Sendung von Anne Will ging es um das Thema Sexismus. Gerade da passte den Zuschauern ein solches Bild nicht. Verona selbst sieht das allerdings ganz anders.

Nach zahlreichen Medienberichten hat die 49-Jährige die TV-Show noch einmal angeschaut und erklärt: "Ich finde, dass gerade das nicht sexistisch ist." Sie habe ihr Outfit ganz bewusst gewählt, "weil ich als Gast dem Gastgeber, hier der kompetenten, sympathischen Anne Will und ihrer erfolgreichen Sendung, Respekt zollen möchte", schreibt die brünette Werbeikone auf Instagram.

Verona Pooth war am Samstagabend zu Gast bei Anne Will. Ein Kameraschwenk über ihren Körper sorgte für Aufregung

Gefällt 3,664 Mal 277 Kommentare
Wer von Euch, hat die Sendung von #AnneWill #ARD gestern verfolgt? Nun - ich habe mir es eben noch einmal angeschaut. Wegen dem „sexistischen“ Kamera🎥 Schwenk..... also mal ganz ehrlich. Ich finde das gerade DAS nicht sexistisch ist. Liebe @bild Vielen Dank für den „Gewinner“ heute bei euch im Blatt -👉🏽Ganz schön souverän! 👈🏽Denn ich habe mein Outfit bewusst gewählt. Weil ich als Gast dem Gastgeber- hier der sehr kompetenten, sympathische Anne Will und ihrer erfolgreichen Sendung- Respekt zollen möchte. Es wäre heuchlerisch gewesen mein Outfit komplett anders auszuwählen, ich war schon immer eine selbstbewusste Frau die Figur betonte Mode trägt. Das ist etwas, worauf ich als FRAU nicht verzichten möchte. Mich bestätigt die Kameraführung eher darin, das so eine Lappalie wie die Kameraführung jetzt genutzt wird, der ernstzunehmen Diskussion zum Sexismus den Nährboden zu nehmen. Dafür braucht sich wirklich niemand bei mir entschuldigen 🙌🏽 und ich finde es eher falsch, DARAUF das Augenmerk zu legen. Macht euch vielleicht lieber Gedanken🤔 darüber, dass ein „Schauspieler“ ( Kevin Spacey) in seiner „Kunst“ nicht beschnitten werden darf. „Nur“ weil er minderjährige sexuell missbraucht und belästigt hat😠. Wie auch zum Beispiel der „Künstler“ Woody Allen, der erst kürzlich mit dem Golden Globe für sein Lebenswerk ausgezeichnet🙈🙉🙊 wurde, trotz der massiven sexübergreifenden Vorwürfe nicht nur seiner eigenen Tochter. Und Roman Polanski, Klaus Kinski, Harvey Weinstein um nur ein paar weitere dieser Künstler aufzählen. DAS ist ein Skandal ☝🏽 und unfassbar, wie das Thema einfach weltweitignoriert wird und alle weg geschaut haben. Traurig wie ich finde - auch die Reaktionen dazu teilweise. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir gerne noch ein wenig kontroverser diskutieren können. Insbesondere dazu. Oder wie seht ihr das ? Eure Verona 🙌🏽 @das_erste #AnneWill @bild
Lappalie raubt Nährboden für ernsthafte Diskussion

Einen bedeckten Look ihrerseits hätte sie selbst als heuchlerisch empfunden, war sie doch "schon immer eine selbstbewusste Frau, die figurbetonte Mode trägt". Genau darauf wolle sie auch in Zukunft nicht verzichten und stellt vielmehr klar: "Mich bestätigt die Kameraführung eher darin, dass so eine Lappalie jetzt genutzt wird, der ernst zunehmenden Diskussion zum Sexismus den Nährboden zu nehmen." Sie wolle dafür keine Entschuldigung und fände es falsch, "darauf das Augenmerk zu legen".

Schnell kommt die zweifache Mutter dann auf den Skandal um Kevin Spacey zu sprechen: "Macht euch vielleicht lieber Gedanken darüber, dass ein 'Schauspieler' in seiner 'Kunst' nicht beschnitten werden darf, 'nur' weil er Minderjährige sexuell missbraucht und belästigt hat." Im selben Atemzug bringt sie noch Woody Allen an, "der erst kürzlich mit dem Golden Globe für sein Lebenswerk aufgezeichnet wurde, trotz der massiven sexübergreifenden Vorwürfe" sowie Roman Polanski, Klaus Kinski und Harvey Weinstein.

"Das ist ein Skandal", schreibt Verona und nicht ein Kameraschwenk über ihre Beine, die sie nun einmal gerne zur Schau stellt.

Quelle: t-online.de

Anne Will - 12.11. 2017 - Die Sexismus-Debatte - Ändert sich jetzt etwas?


Sendung am 12. November 2017 | 21:45 Uhr
Die Sexismus-Debatte - Ändert sich jetzt etwas?
Foto: Screenshot
    die Gäste im Studio

  • Heike-Melba Fendel
    Künstleragentin und Autorin
  • Ursula Schele
    Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe - Frauen gegen Gewalt
  • Verona Pooth
    Moderatorin und Unternehmerin
  • Laura Himmelreich,
    Chefredakteurin Vice.com Deutschland
  • Gerhart Baum
    (FDP) Bundesinnenminister a. D.

Weltweit schildern vor allem Frauen unter dem Hashtag #metoo im Internet Erfahrungen mit sexueller Gewalt und alltäglichem Sexismus. Ausgelöst wurde die Aktion durch die Vergewaltigungs- und Belästigungsvorwürfe gegen Hollywood-Produzent Harvey Weinstein. Kann die Sexismus-Debatte etwas verändern oder handelt es sich um ritualisierte Empörung? Was kann der Gesetzgeber im Kampf gegen sexuelle Gewalt und Sexismus regeln?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

Pressestimmen

Neue Osnabrücker Zeitung
Ausgerechnet in Sendung über Sexismus
„Anne Will“ entschuldigt sich für Kameraschwenk über Pooths Beine
dpa/meba Berlin. Ausgerechnet in einer Sendung über die aktuelle Sexismus-Debatte leistet sich die Redaktion von Anne Will einen anzüglichen Missgriff: Die Regie lässt die Kamera genüsslich über die Beine von Verona Pooth schwenken. Nun entschuldigt sich das Team.

t-online.de
"Anne Will"-Team entschuldigt sich
Eklat wegen Kameraschwenk über Verona Pooths Beine
Kritik nach Kameraschwenk in "Anne Will". In der Sendung am Sonntagabend zum Thema Sexismus gab es eine Kamerafahrt von Verona Pooths Stöckelschuhen nach oben über ihre nackten Beine. Jetzt folgt eine Entschuldigung von offizieller Seite.

BILD.de
Nachdem er bei „Anne Will“ ihren Körper filmte
Verona Pooth nimmt Kameramann in Schutz
Ausgerechnet während der Sexismus-Debatte bei „Anne Will“ passierte der ARD am Sonntagabend ein unglücklicher Schwenk: Mitten in der Diskussion fuhr die Kamera von den Stilettos der Unternehmerin langsam beinaufwärts – eine Szene, die einige Twitter-Nutzer während der Sendung als geschmacklos empfanden.


Kommentare aus dem Blog

Horst Faber schrieb am 11.11.2017 17:21 Uhr:
Ich versuche die ganze Zeit einen Grund zu finden, warum drei meiner Beiträge nicht freigeschaltet wurden.
Mir ist aufgefallen, dass es im Forum ab Seite 4 keinen Bezug auf die Zuwanderung mehr gibt. Wenn natürlich wesentliche Aspekte (aus welchen Gründen auch immer) ausgeklammert werden, beschränkt sich die Diskussion auf ein Promi- und Wohlstandsthema.
Daran bin nicht interessiert.
(In meinen Beiträgen spielte Zuwanderung auch nur zum erheblich geringeren Teil eine Rolle, aber es gehört eben auch dazu)

    Christa C. schrieb am 11.11.2017 18:13 Uhr:
    Vielen Dank für ihren Kommentar, Herr Faber.
    Diese Erkenntnis habe ich auch gewonnen und an der beschränkten Diskussion habe ich ebenfalls kein Interesse.

Peter Fischer schrieb am 10.11.2017 17:13 Uhr:
Anne Will beweist mal wieder Zeitgeistgespür. Ja nicht das Thema verpassen um die moralische Keule schwingen zu können. Ich allerdings frage mich schon, wo war Anne Will, als in der Kölner Silvesternacht Treibjagden auf Frauen in aller Öffentlichkeit veranstaltet wurden? Ach ja, das waren ja unsere zukünftigen Fachkräfte. Da ist das was anderes. Und ich frage mich auch, warum fast jedes Produkt, vom Sportwagen bis zum Videospiel, mit aufreizenden Damen beworben wird? Und natürlich frage ich mich noch mehr, warum mir fast täglich eingeredet wird, dass es wichtig für meine Gesundheit ist, regelmäßig Sex zu haben. Zu all dem habe ich bisher nichts von Anne Will vernommen, doch jetzt plötzlich springt Anne Will auf den Zug auf mit dem erneut eine Sau durch Deutschland getrieben wird, die an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten ist!

Christine 1949 schrieb am 12.11.2017 12:11 Uhr:
Was ist das jetzt wieder für ein globaler Aufschrei und von was wird eigentlich geredet? Die Frauen waren / sind doch alle erwachsen, warum sich erst jetzt, x Jahre später zu diesem Thema äußern und anschuldigen? Was soll damit bezweckt werden? Nach wie vor bin ich der Meinung, dass man es als Frau sehr wohl in der Hand hat, wie weit man einen Mann “gehen lässt“, das konnte man früher klar stellen und das kann man auch noch heute! Auch das „sich hochschlafen“, um mit Sex und Weiblichkeit dem Erfolg nachzuhelfen, ist keine Erfindung des 21.Jh. Was machen eigentlich Frauen wenn Sie vom gleichen Geschlecht bedrängt werden, ist das dann auch Sexismus? Dank diesem Gender-und Emanzipationswahns gibt es auch jede Menge Frauen, die sich ungebührlich an Männer ranschmeißen, erhaschen sie nicht das gewünschte Interesse, wird aus Rache „sexuelle Belästigung“ geplärrt. Sorry, aber für solche Debatten fehlt mir jegliches Verständnis.

Sennekind schrieb am 12.11.2017 15:15 Uhr:
„Tach"
Gruß an den Rhein.
Das heutige Thema ist doch schon lange bekannt gewesen. Erst kam der Rassismus und jetzt der Sexismus, was kommt als nächstes Wortgeschöpf ? Habe im Blog Meedia gerade folgenden Bericht gelesen. " Als Frau haben Sie ganz andere Recherchemöglichkeiten“: stern-Autorin klagt Sexismus in Politik und Medien an. "
Da hätte man als älterer Mann doch mal so eine Frage, was bezweckt der Hype jetzt über dieses Thema ?
Vor vielen Jahren, ältere Menschen werden sich noch schwach erinnern, gab es mal in diesem Magazin den großen Aufmacher, " Wir haben abgetrieben " . Jahre gingen ins Land und man bekam dann zwischen den Zeilen mitgeteilt dass die Aussage größtenteils eine Falschaussage war. Es sollte nur als Stimmungsmache gelten.
Soll jetzt wieder nur das Thema als Nebelkerze herhalten ? Oder wird es kurzfristig mit dem Thema mittelamerikanische Zustände in Berlin verknüpft ?
So mancher Bundesbürger hat ja nicht nur wegen der Strände in der Region dort Urlaub verbracht. Aber bevor man in das Detail geht, vielleicht macht der Beitrag hier auch den Abflug.
Gruß aus dem bergischen......

Gerald Böhnel schrieb am 12.11.2017 22:29 Uhr:
Thema ist u.a. Heuchelei: warum wurde mit keinem Wort die Haltung muslimischer Immigranten zur Frau erwähnt?
Ich vermute aus Feigheit. Aber hier liegt ein Problem, und es nicht zu erwähnen,ist auch Heuchelei.

Karin Mayer schrieb am 12.11.2017 22:33 Uhr:
Was ist den das mal wieder für eine Schrott Sendung. Das Thema ist doch wohl zu ernst um mit Frau Verona Pooth (fehlt nur M. Schäfer) und in dieser Runde zu diskutieren. Man hört ständig "Jeder hat es gewußt". Was ein Dreck.. und dann sieht man ständig Damen in Kleidern wo die Brust bei einer falschen Bewegung aus dem Ausschnitt fällt oder man sitzt nackt auf einer Abrissbirne. Werbung .. Sex, Sex, geknutsche, begrabbel es fehlt nur noch gebummse, einiges wird da ja schon geboten. Wer eine Frau oder ein Mann gegen seinen Willen angrabscht sollte angezeigt werden. Im Büro sofort offen ansprechen und vor allem LAUT vor allen Kollegen. Eine Klatschen ist auch OK. Schreien schreckt auch ab. Aber nach 10Jahren bringt sowas nichts mehr.

Counsel schrieb am 12.11.2017 22:40 Uhr:
Ja, Frau Himmelreich hatte eben ein gutes Gefühl für Timing. Als Brüderle noch nicht Spitzenkandidat war, hätte dies keinen Menschen interessiert. Für sie war das im Nachhinein ein Geschenk des Himmels. Allerdings um den Preis, dass viele um sie einen großen Bogen machen. Auf diesen Beitrag antworten

Eine Frage bleibt noch offen:
War das die schlechteste Sendung des Jahres oder geht's noch schlimmer?



Buchhändler schrieb am 12.11.2017 22:59 Uhr:
Die Entrüstung im Gästebuch spricht Bände.
Klappen wir das Kapitel dieser Sendung zu. Das war nichts heute.

Inge Kirschbaum schrieb am 13.11.2017 23:07 Uhr:
Wir haben x Kinderfrauen jetzt hier in Deutschland.
Für diese Leute gelten unsere Gesetze jetzt nicht mehr?
Diese Kinderfrauen müssen Vergewaltigungen tagtäglich ertragen.
Mit keinem Wort wurde dieses Thema angeschnitten.

Christa C. schrieb am 14.11.2017 11:20 Uhr:
Die ARD hat ein Sexismus-Problem, lese ich heute bei Focus online. Anlass ist der „sexistische“ Kameraschwenk auf die Beine von Verona Pooth in der Sendung, für die sich die Redaktion schon politisch korrekt entschuldigen musste. Und es werden gleich noch weitere Verfehlungen aus der Vergangenheit aufgeführt.
Allmählich habe ich den Eindruck, das Ziel dieser ausartenden Sexismus-Debatte in unseren linksgrünen Medien ist die Verbannung sichtbarer weiblicher Reize aus den Medien, um auf die Gefühle unserer muslimischen Neubürger Rücksicht zu nehmen und eine weitere Akzeptanz der (Voll-)verschleierung von Frauen zu erreichen. Das Modell der freien, offenen Gesellschaft hat wohl unter den veränderten Bedingungen ausgedient und wir bewegen uns in die Gegenrichtung unter aktiver Mitwirkung der Feministinnen.

Dienstag, 14. November 2017

campact.de - Jamaika nur ohne CETA

 


 
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Liebe Leser,
keine Sonderklagerechte für Konzerne, kein CETA in der derzeitigen Form – so steht es im Wahlprogramm der Grünen.[1] Die grüne Basis hat zusammen mit hunderttausenden Bürgerinnen und Bürgern protestiert – gegen undemokratische Handelsabkommen wie CETA und TTIP. Mit den Grünen in einer Jamaika-Koalition könnte jetzt eine sozialere und ökologischere Handelspolitik kommen.

Doch da gibt es ein Problem: Einige Spitzen-Grüne – wie der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und insbesondere der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann – liebäugeln damit, die Handelspolitik der Großen Koalition fortzusetzen. In ihren Ländern regieren sie schon mit der CDU. Und Kretschmann hat klar gesagt, dass er sich eine Jamaika-Koalition um jeden Preis wünscht.[2] Deswegen besteht die Gefahr, dass die grünen Verhandler/innen der FDP und CDU nachgeben und etwa das Nein zu Sonderklagerechten für Investoren aufgeben. 

Die grüne Basis kann das noch verhindern. Wir haben einen offenen Brief initiiert: Darin fordern die Unterzeichner/innen von der Parteispitze, zumindest elementare rote Linien nicht zu überschreiten. Es ist klar – nicht alle unsere Vorstellungen zu fairem Handel sind mit Jamaika machbar. Aber wenn sie wollen, können die Grünen wichtige Veränderungen durchsetzen. Paralleljustiz für Konzerne sowie den Abbau von sozialen Rechten und Umweltschutz durch Handelsabkommen darf es nicht geben.

Schon am Donnerstag sollen die Sondierungen enden.[3] Uns bleiben nur wenige Tage, die roten Linien in der Handelspolitik zu retten. Wenn Sie ein Mitglied der Grünen sind, bitten wir Sie, den offenen Brief zu unterzeichnen. Sollten Sie nicht Mitglied der Grünen sein, machen Sie den offenen Brief bekannt und leiten Sie ihn an Parteimitglieder der Grünen weiter – sowohl an Freund/innen und Bekannte als auch an Lokalpolitiker/innen.

Als Mitglied der Grünen: 
Sie sind kein Grünen-Mitglied?


Lesen Sie hier den offenen Brief:

Wir Grünen wollen fairen Handel

Liebe Freundinnen und Freunde,

zusammen mit hunderttausenden Menschen sind wir Grünen gegen undemokratische Handelsabkommen à la CETA und TTIP auf die Straße gegangen. In unseren BDK-Beschlüssen haben wir dargelegt, wie eine grüne Handelspolitik aussieht. Und im Bundestagswahlprogramm haben wir sie unseren Wähler/innen versprochen. Jetzt ist die Zeit, Wort zu halten! 

Natürlich werden wir Grünen in einer Jamaika-Koalition unsere Vorstellungen von fairem Handel nicht vollständig durchsetzen können. Aber die Handelspolitik der Großen Koalition einfach weiterzuführen, ist nicht akzeptabel. Wir fordern Euch auf, in den Sondierungen und gegebenenfalls in den Koalitionsverhandlungen folgende rote Linien zu halten:  
  • Deutschland wird CETA in der vorliegenden Fassung in dieser Legislaturperiode nicht ratifizieren.
  • Deutschland wird im EU-Ministerrat keinen weiteren Handelsabkommen mit Sonderklagerechten für Investoren zustimmen. Die Bundesregierung wird der EU-Kommission keine Mandate für entsprechende Verhandlungen erteilen – auch nicht für einen so genannten Multilateral Investment Court (MIC).
  • Deutschland wird im EU-Ministerrat keinen weiteren Handelsabkommen zustimmen, die soziale Rechte und Umwelt weniger stark schützen als Marktzugang und Investitionen. Es darf keine Handelsverträge ohne glaubwürdige Unterstützung des Pariser Klimaabkommens und der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung geben.
Liebe Freundinnen und Freunde, Kompromisse sind nötig. Aber eine neoliberale Handelspolitik wäre etwas anderes – es wäre das Scheitern eines zentralen Elementes grüner Politik.

Herzliche Grüße

Wenn Sie als Grünen-Mitglied diesen Brief unterzeichnen wollen, klicken Sie hier:
Sie sind kein Grünen-Mitglied? Dann leiten Sie den offenen Brief weiter:


Herzliche Grüße und vielen Dank fürs Mitmachen!
Maritta Strasser, Teamleiterin Kampagnen

PS: Den wirtschaftsnahen Grünen spielt in die Hände, dass bei den Sondierungen das Thema Handelspolitik in den Medien bislang so gut wie nicht vorkommt. Deswegen wollen wir den offenen Brief als Anzeige in der „taz, die tageszeitung“ veröffentlichen.

[1] „Zukunft wird aus Mut gemacht. Bundestagswahlprogramm 2017“, Bündnis 90/Die Grünen, Juni 2017, S. 94
[2] „Neuwahl würde Europa instabil machen“, ZDF Online, 11. November 2017
[3] „Jamaika-Sondierung: Noch vier Tage“, ZDF Online, 13. November 2017
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